Allgemeine Fragen zur Antragsstellung

Wie prüfe ich, ob ich Anspruch auf eine Kostenerstattung habe?

Ein Anspruch besteht, wenn ein Bedarf vorliegt und folgende drei Kriterien erfüllt sind:

  1. Es liegt eine der drei Pflegestufen bzw. eine eingeschränkte Alltagskompetenz (so genannte Pflegestufe 0) vor.
  2. Der Gepflegte lebt zuhause, im Betreuten Wohnen oder in einer Wohngemeinschaft.
  3. Der Gepflegte wird nicht ausschließlich von einem Pflegedienst, sondern ganz oder teilweise von einer privaten Person gepflegt.

Unter den Begriff „private Pflegepersonen“ fallen übrigens auch 24-Stunden-Pfleger

Ich brauche Hilfe bei der Antragstellung. An wen kann ich mich wenden?

Der Telefonservice der VPHM hilft Ihnen gern: Montag bis Freitag 9-12 und 13-18 Uhr unter der Nummer 0228 2997-8260.

Was passiert zwischen Antragstellung und erster Lieferung?

Die Versorgungsstelle reicht Ihren Antrag auf Kostenübernahme bei Ihrer Pflegekasse ein. Diese prüft, ob Sie anspruchsberechtigt sind. Sobald Ihre Pflegekasse der VPHM gemeldet hat, dass Ihr Antrag bewilligt worden ist, liefert Ihnen die VPHM das erste Paket. Je nach Bearbeitungsgeschwindigkeit der Kasse dauert die Genehmigung wenige Tage bis zu einige Wochen.

Wie lange dauert es, bis ich mein erstes Paket erhalte?

Wann Sie Ihr erstes Paket erhalten, hängt vor allem davon ab, wie schnell Ihre Pflegekasse Ihren Antrag bearbeitet. Das kann von wenige Tage bis zu einige Wochen dauern, sollte aber vier Wochen nicht überschreiten. Sobald Ihre Pflegekasse der VPHM gemeldet hat, dass ein Anspruch besteht, liefert Ihnen die Versorgungsstelle das erste Paket.

Fragen zu Leistungen der Versorgungsstelle

Muss ich jeden Monat einen neuen Antrag stellen?

Nein. Ein einmaliger Antrag genügt. Sobald Ihre Pflegekasse den Antrag bewilligt hat, gilt der Anspruch je nach Kasse mindestens ein Jahr bis zu unbefristet. Bei befristeten Genehmigungen hilft die VPHM Ihnen natürlich gerne bei der erneuten Beantragung. Wenn Sie nicht immer das gleiche Paket beziehen wollen, sondern sich monatlich frei zwischen den neun Paketen entscheiden wollen, ist es jedoch wichtig, im Antrag bei allen Produkten ja anzukreuzen.

Wie lange erhalte ich von der Versorgungsstelle monatlich ein Paket?

Der Anspruch auf Pflegehilfsmittel im Wert von 40 Euro gilt so lange, wie die zuhause gepflegte Person Pflegegeld bezieht. Bei befristeten Genehmigungen hilft die VPHM Ihnen natürlich gerne bei der erneuten Beantragung. Aus diesem Grund erhalten Sie automatisch monatlich ein neues Paket, bis der Anspruch nicht mehr besteht oder Sie das Paket abbestellen.

Muss ich immer das gleiche Paket wählen oder kann ich auch zwischen den Paketen wechseln?

Das Paket kann jeden Monat gewechselt werden. Der Wechselwunsch kann schriftlich, via E-Mail, Fax oder Telefon bis zu 10 Tage vor Monatsende übermittelt werden. Die VPHM sendet Ihnen das neue Paket ab dem Folgemonat. Sie können natürlich auch eine wechselnde Abfolge von Paketen festlegen (z. B. Paket 1, 4 und 9 im Wechsel).

Gehe ich finanzielle Risiken ein, wenn ich Pflegehilfsmittel über die VPHM bestelle?

Nein. Für alle von der VPHM angebotenen Pakete, werden maximal die 40 Euro gemäß dem gesetzlichen Anspruch in Rechnung gestellt. Deshalb sind alle Pakete kosten- und zuzahlungsfrei und werden direkt mit Ihrer Pflegekasse abgerechnet.

Wie viel muss ich für Porto und Versand bezahlen?

Der Service der VPHM ist komplett kostenfrei. Sie müssen weder die Pflegehilfsmittel noch den Versand oder das Porto bezahlen.

Kann meine Pflegekasse meinen Antrag auf kostenfreie Pflegehilfsmittel ablehnen, und kommen dann doch noch Kosten auf mich zu?

Wenn Sie die Anspruchsvoraussetzungen erfüllen und die Hilfsmittel tatsächlich brauchen, bewilligt Ihre Pflegekasse in der Regel die benötigten Pflegehilfsmittel. Sollte einmal ein Antrag abgelehnt werden, unterstützt die VPHM Sie dabei, Widerspruch einzulegen. In jedem Fall sind sämtliche Leistungen für Sie komplett kostenlos, da eine Lieferung erst nach Bewilligung erfolgt.

Warum sind die Leistungen der Versorgungsstelle für mich völlig kosten- und zuzahlungsfrei?

Pflegebedürftige, die zuhause gepflegt werden, haben nach § 40 Abs. 1 und 2 SGB XI einen gesetzlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel zur Erleichterung der Pflege bis zu einem Betrag von 40 Euro monatlich. Für alle von der VPHM angebotenen Pakete, werden maximal die 40 Euro gemäß des gesetzlichen Anspruchs in Rechnung gestellt. Deshalb sind alle Pakete kosten- und zuzahlungsfrei und werden direkt mit Ihrer Pflegekasse abgerechnet.

Hat die Inanspruchnahme der 40 Euro für Pflegehilfsmittel Einfluss auf andere Leistungen der Pflegekasse (z. B. Pflegegeld)?

Nein. Die Inanspruchnahme der 40 Euro für Pflegehilfsmittel beeinflusst keine anderen Leistungen der Pflegekasse. Das Pflegegeld wird weiterhin in gleicher Höhe ausgezahlt. Die Pflegehilfsmittel sind eine zusätzliche Leistung der Pflegekasse.

Wie kommen die konkreten Zusammenstellungen und Produktmengen in den sechs Pflegehilfsmittel-Paketen zustande?

Die Produkte in den Paketen der Versorgungsstelle wurden von Pflegeexperten sinnvoll zusammengestellt und tragen den meisten häuslichen Pflegesituationen Rechnung. Zudem überschreitet keines der Pakete den gesetzlichen Höchstbetrag von 40 Euro.

Kann ich auch mehrere Pakete gleichzeitig bestellen oder größere Mengen, die über die 40-Euro-Grenze hinausgehen?

Selbstverständlich können Sie mehrere Pakete oder größere Mengen bei der VPHM bestellen. Die über die 40-Euro-Grenze hinausgehenden Pakete oder Produkte können Sie problemlos privat bezahlen; Die VPHM schickt Ihnen in einem solchen Fall eine Rechnung. Gleiches gilt auch, wenn kein gesetzlicher Anspruch vorliegt: auch dann können Sie Pflegehilfsmittel über die VPHM beziehen und privat bezahlen.

Kann ich auch andere Produkte bestellen?

Neben den sechs Pflegehilfsmitteln, die unter den gesetzlichen Anspruch fallen, können Sie viele weitere für die Pflege nützliche Produkte erhalten. Für nähere Informationen können Sie gerne Kontakt mit der VPHM aufnehmen. In jedem Fall können Sie auch wiederverwendbare Bettschutzeinlagen bestellen, die von der Pflegekasse zusätzlich zu den 40 Euro genehmigt werden können.

Welche Qualität haben die Pflegehilfsmittel, die ich über die VPHM kosten- und zuzahlungsfrei beziehen kann?

Die Pflegehilfsmittel wurden von Pflegeexperten auf ihre gute Anwendbarkeit im Pflegealltag geprüft und werden von vielen professionellen Pflegediensten und Pflegeeinrichtungen eingesetzt. Selbstverständlich erfüllen die Pflegehilfsmittel sämtliche gesetzlichen Anforderungen und Vorschriften. Alle Produkte stammen ausschließlich von Lieferanten aus der EU. Um die hohen Produktanforderungen zu erfüllen, führt die VPHM zusätzlich freiwillig interne Qualitätskontrollen durch.

Was sind Pflegehilfsmittel zum Verbrauch?

Pflegehilfsmittel erleichtern die häusliche Pflege und helfen, hygienische Standards einzuhalten. Als Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind die folgenden Produkte definiert:

  • Saugende Bettschutzeinlagen
  • Einmalhandschuhe
  • Händedesinfektionsmittel
  • Flächendesinfektionsmittel
  • Mundschutz
  • Schutzschürzen

Darüber hinaus können Sie über die VPHM auch wiederverwendbare Bettschutzeinlagen beziehen, die von der Kasse erstattet werden können und nicht auf die 40 Euro angerechnet werden.

Fragen zu Pflegehilfsmitteln

Warum gibt es einen gesetzlichen Erstattungsanspruch?

Mit dem gesetzlichen Anspruch auf Pflegehilfsmittel möchte der Staat die häusliche Pflege durch Privatpersonen unterstützen. Die kostenlosen Pflegehilfsmittel sollen zur Erleichterung der Pflege beitragen und helfen, die hygienischen Standards einzuhalten.
Der gesetzliche Erstattungsanspruch gilt bis zu einem Betrag von 40 Euro monatlich. Für keines der angebotenen Pakete stellt die VPHM mehr als 40 Euro gemäß des rechtlichen Anspruch in Rechnung. Deshalb sind alle Pakete kosten- und zuzahlungsfrei und werden direkt mit Ihrer Pflegekasse abgerechnet.

Warum sind Pflegehilfsmittel so wichtig?

Bei der Pflege ist ein regelmäßiger und oft intensiver Körperkontakt notwendig. Dies bringt eine besondere Verantwortung mit sich. Wer ohne Schutzvorkehrungen pflegt, setzt die gepflegte Person permanent einer erhöhten Ansteckungsgefahr aus. Das ist vor allem folgenschwer, weil die gepflegte Person oft gesundheitlich geschwächt und daher besonders anfällig ist. Auf der anderen Seite unterliegt der Pflegende, wenn er keine Hilfsmittel verwendet, praktisch täglich dem Risiko, mit Erregern, Exkrementen etc. in Berührung zu kommen.
Wer die Pflegehilfsmittel konsequent verwendet, schützt also nicht nur die zu pflegende Person, sondern auch sich selbst.
Nur bei Verwendung von Schutzhandschuhen, Mundschutz und Desinfektionsmitteln ist die Einhaltung der erforderlichen hohen Hygienestandards sichergestellt. Die Bettschutzeinlagen erhöhen den Komfort der gepflegten Person und schützen das Bett zuverlässig vor Verunreinigungen zum Beispiel durch Ausscheidungen. Damit spielen sie nicht nur eine wichtige hygienische Rolle, sondern entlasten Sie zusätzlich vom unnötigen Reinigen des Bettes und Waschen der Bettwäsche.

Welche Pflegehilfsmittel können kostenlos über die VPHM bestellt werden?

Insgesamt sind es sechs Pflegehilfsmittel, die Sie kostenlos über die VPHM beziehen können:

  • Saugende Bettschutzeinlagen
  • Einmalhandschuhe
  • Händedesinfektionsmittel
  • Flächendesinfektionsmittel
  • Mundschutz
  • Schutzschürzen

Darüber hinaus können Sie über die VPHM auch wiederverwendbare Bettschutzeinlagen beziehen, die von der Kasse erstattet werden können und nicht auf die 40 Euro angerechnet werden.

Warum sind es nur sieben Produkte, die man bestellen kann?

Insgesamt neun Produkte fallen unter den gesetzlichen Anspruch. Sie sind im Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes aufgelistet. Aus den neun Produkten wurden von den Pflegeexperten von der Versorgungsstelle die sieben für die häusliche Pflege relevanten Produkte ausgewählt. Sechs der sieben Produkte (wiederverwendbare Bettschutzeinlagen erhalten Sie unabhängig von den Versorgungspakete) werden in neun verschiedenen Paketen sinnvoll miteinander kombiniert und decken so die meisten häuslichen Pflegesituationen ab. Sollten Sie eine andere Paketzusammenstellung wünschen oder möchten Sie andere Produkte bestellen, können Sie sich gerne an den Telefonservice wenden (Montag bis Freitag 9-12 und 13-18 Uhr unter der Nummer 0228 2997-8261).

Anderes Pflegezubehör wie Windeln bekomme ich auf Rezept – warum nicht auch die Pflegehilfsmittel?

Windeln und andere Inkontinenzmaterialien werden aufgrund einer Krankheit durch den Arzt verschrieben und über die Krankenkasse abgerechnet. Pflegehilfsmittel sind Leistungen der Pflegekasse. Sie werden von Ihnen beantragt und von den Pflegekassen bewilligt.

Fragen zur gesetzlichen Grundlage

Wo genau ist mein Anspruch geregelt?

§ 40 Abs. 1 und 2 des elften Sozialgesetzbuchs (SGB XI) regelt den Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bis zu einem Betrag von 40 Euro monatlich.

Wo kann ich mehr Informationen bekommen?

Der E-Mail- oder Telefonservice der VPHM hilft gern weiter, wenn Sie weitergehende Fragen zur gesetzlichen Grundlage oder zum gesetzlichen Anspruch auf kostenlose Pflegehilfsmittel haben. Sie erreichen die VPHM unter einfacherpflegen@vphm.de oder telefonisch Montag bis Freitag 9-12 und 13-18 Uhr unter der Nummer 0228 2997-8260.
Ein alternativer Ansprechpartner ist selbstverständlich Ihre Pflegekasse.

Haben auch Privatversicherte oder Beihilfeberechtigte den Anspruch auf Pflegehilfsmittel für 40 Euro im Monat?

Ja, die Versorgungsstelle versorgt auch zahlreiche Privatversicherte und Beihilfeberechtigte. Idealerweise füllen Sie einfach den Antrag aus und schicken diesen an die Versorgungsstelle. Die Versorgungsstelle kümmert sich dann um alles Weitere, informiert Sie über die Prozedur und nimmt bei Bedarf Kontakt mit Ihnen auf.

Fragen zur Versorgungsstelle

Wie lange habe ich Anspruch auf die Erstattung von 40 Euro im Monat?

In der Regel wird der Antrag auf Kostenübernahme für zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel unbefristet genehmigt. Der Anspruch besteht dann solange, wie der Anspruchsberechtigte zuhause durch eine private Person gepflegt wird. In seltenen Fällen werden Pflegehilfsmittel nur befristet genehmigt. In einem solchen Fall wird die VPHM Sie rechtzeitig daran erinnern, einen erneuten Antrag bei Ihrer Pflegekasse zu stellen, um die kontinuierliche Versorgung mit Pflegehilfsmitteln sicherzustellen.

Ist die Versorgungsstelle zugelassener Vertragspartner meiner Pflegekasse?

Die VPHM ist bundesweit zugelassener Vertragspartner aller Pflegekassen. Dies bedeutet, dass die VPHM alle gesetzlichen Voraussetzungen erfüllt, um Pflegehilfsmittel abzugeben und die Kosten direkt mit den Pflegekassen abzurechnen.
Wenn Sie sich bei Ihrer Pflegekasse erkundigen wollen, reicht es aus, das Institutionskennzeichen (IK) zu nennen, unter dem die Versorgungsstelle Pfegehilfsmittel GmbH bei den Pflegekassen registriert ist. Das IK der Versorgungsstelle lautet: 332532449.

Wie lautet das Institutionskennzeichen (IK) der Versorgungsstelle Pflegehilfsmittel?

Als offizieller Leistungserbringer und Vertragspartner der Sozialversicherungsträger verfügt die Versorgungsstelle Pflegehilfsmittel GmbH über ein Institutionskennzeichen (IK). Dieses erleichtert die Zusammenarbeit und insbesondere die Abrechnungen zwischen Ihrer Pflegekasse und der Versorgungsstelle.
Das IK der Versorgungsstelle lautet 332532449.

Wer arbeitet bei der Versorgungsstelle?

In der Versorgungsstelle arbeiten sowohl Pflege- als auch Verwaltungsexperten, um eine qualitativ hochwertige Versorgung mit Pflegehilfsmitteln sicherzustellen und eine reibungslose Abwicklung mit den Pflegekassen zu gewährleisten. Für sämtliche Themen – von Pflegehilfsmitteln und deren Anwendung über den gesetzlichen Anspruch und dessen Durchsetzung bis zur konkreten Versorgung und Abrechnung – ist die Versorgungsstelle immer der richtigen Ansprechpartner.

Ich habe Anregungen oder Kritik zur VPHM. An wen wende ich mich?

Die VPHM freut sich über Verbesserungsvorschläge und nimmt Anregungen und Kritik ernst. Bitte wenden Sie sich schriftlich oder telefonisch an:

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Versorgungsstelle Pflegehilfsmittel
Stichwort: einfacher-pflegen
Am Wolfsbach 3
53229 Bonn
E-Mail: einfacherpflegen@vphm.de
Telefon: 0228 2997-8261 (Montag bis Freitag 9-12 und 13-18 Uhr).